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03.05.2011 | Freiburg
Noch kein Sieg
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Hallo zusammen,

nun ist bereits Mai und ich habe in dieser Saison noch kein Rennen gewonnen. Das war in den vergangenen drei Jahren anders, da hatte ich zu diesem Zeitpunkt bereits einen Sieg beim GP Miguel Indurain oder bei ?Rund um den Finanzplatz Frankfurt-Eschborn? eingefahren. In diesem Jahr ist dem leider nicht so. Vielleicht gelingt mir aber ein solcher bei dem nun anstehenden "Giro d?Italia", denn die Form stimmt.

Beim Amstel Gold Race verpasste ich in der entscheidenden Situation knapp den Anschluss an die erste Gruppe und bei den beiden belgischen Ardennenklassikern ?Flèche Wallone? und ?Lüttich-Bastogne-Lüttich? war ich so in die Mannschaftstaktik involviert, dass eine persönliche Spitzenplatzierung nicht möglich war. Am Ostermontag in Köln, also einen Tag ?Lüttich-Bastogne-Lüttich?, war natürlich auch keine Spitzenplatzierung zu erwarten. Das Rennen am Vortag war einfach zu schwer, um am darauffolgenden Tag in optimaler Verfassung an den Start gehen zu können. Immerhin konnte ich am Ende unserem Sprinter Giacomo Nizzolo so in Position fahren, dass er das Rennen auf Platz drei beenden konnte.

Für Frankfurt hatte ich mir sehr viel vorgenommen, aber letztendlich kam nicht viel heraus. Ich hatte den Eindruck, dass ein Großteil der Teams an einem Massensprint interessiert war und zu diesem kam es bekannterweise ja auch. Ich fuhr ungefähr auf Platz 15 ins Ziel, wurde aber nicht im Ergebnis aufgeführt. Schuld daran war, dass ich nach einem Defekt auf mein Ersatzrad steigen musste und somit ohne Transponder ins Ziel fuhr. Ich denke, meine Teamleitung hat die Jury auf diese Tatsache hingewiesen und ggf. wird das Ergebnis noch korrigiert.

Wie dem auch sei, einen Sieg oder eine Topplatzierung konnte ich in den vergangenen drei Wochen nicht erringen, aber trotzdem bin ich mit meiner Form zufrieden und sie lässt mich für den am kommenden Samstag beginnenden ?Giro d?Italia? hoffen. Mein Ziel ist hier ein Etappensieg. Die Etappen in den ersten zwei Wochen erscheinen aufgrund des Terrains prädestiniert dafür zu sein. In der dritten Woche sind die Anstiege nicht ganz nach meinem Geschmack, sie sind einfach zu heftig. Aber schauen wir einfach einmal, wie ich mich auf den 3496 Kilometern von Turin nach Mailand schlagen werde. Und natürlich hoffe ich, an dieser Stelle dann Positives berichten zu können!

Bis bald!

Euer Fabian